Immer mehr Menschen weltweit ohne Strom und sichere Lichtquellen

Die Zahl der Menschen, die weltweit keinen oder unzureichende Stromversorgung haben, wächst weiter. In Entwicklungsländern ist dies nicht nur in ländlichen Gebieten der Fall, die nicht ans Stromnetz angeschlossen sind. Auch in den Ballungsräumen fällt der Strom so häufig aus, dass alternative Beleuchtungsmöglichkeiten vorgehalten werden müssen. Laut Lighting Africa hatten 2009 ca. 589 Mio. Afrikaner keinen Zugang zum Stromnetz. Bis 2030 werden 698 Mio. Afrikaner und 1,3 Mrd. Menschen weltweit ohne Zugang zum Stromnetz sein. 33% der On-Grid Haushalte in Afrika, also derjenigen die an das Stromnetz angeschlossen sind, haben trotzdem Probleme mit häufigen Stromausfällen.

kerosene.jpgDie üblichen Energieträger wie Dieselgeneratoren, Kerosinleuchten, Kerzen oder Batterien sind umweltschädlich, gesundheitsgefährdend und erzeugen hohe Folgekosten für die Verbraucher. Laut WHO sterben pro Jahr 1,5 Mio. Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern an Innenraumvergiftung, d.h. durch die Verwendung von offenem Feuer und Kerosin in Innenräumen, das zum Kochen und für die Lichterzeugung verwendet wird. Rauch, Partikel und Abgase erzeugen schwere gesundheitliche Schäden.

 

Dies hat hohe Ausgaben für die Verbraucher zur Folge. BOP (=bottom of pyramid, die Ärmsten der Armen) Haushalte geben pro Jahr 10 Mrd. US$ für nicht erneuerbare Lichtquellen aus (Stand 2009), davon ca. 50% für Kerosinleuchten. Bis 2015 rechnet Lighting Africa mit 11-12 Mrd. US$. 

Solarleuchten bieten eine gesunde, nachhaltige Alternative.  Solarleuchten bergen keinerlei gesundheitliche Risiken und sparen nicht nur die Emissionen, sondern auch die immensen Kosten der nicht erneuerbaren Lichtquellen wie Kerosin ein. Da keine Folgekosten entstehen, amortisiert sich der Anschaffungspreis bereits nach relativ kurzer Zeit. Eine SOLUX Solarleuchte spart pro Jahr ca 35 Liter Kerosin ein, das heisst die Leuchte ist nach wenigen Monaten ‘abbezahlt’. Die Handy-Ladefunktion via Solarpanel allein, wie von SOLUX angeboten, spart den afrikanischen Nutzern ca. 3 – 10 € pro Monat oder 40 – 120 € pro Jahr an Kosten ein.     –bk

 

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