Mi., 05.05., 19.30-21 UhrOrt: TU, Hörsaal 1100, Arcisstr. 21„Vom Gut gemeint zum Gut gemacht.
Warum Entwicklungsländer dringend Alternativen zur klassischen Entwicklungshilfe brauchen“ In Afrika verfallen unzählige Projekte, wie Krankenhäuser oder Schulen. Die Afrika Expertin und Unternehmerin Heidi Schiller beschreibt in ihrem Vortrag, warum in diesen Fällen gut gemeint nicht gut gemacht war – und warum klassische Entwicklungshilfe vielerorts die Lebensverhältnisse nicht verbessert, sondern oft eine spürbare, sinnvolle Entwicklung eher verhindert.
Heidi Schiller belässt es aber nicht bei dieser Kritik, sondern beschreibt konkrete Alternativen: Afrika braucht nicht mehr Geld, sondern mehr Wirtschaft durch nachhaltige und sozial verträgliche Investitionen, die sich an den Lebensverhältnissen in Afrika ausrichten. Im Rahmen der Ringvorlesung Umwelt.
Toll diese Männer und Frauen von SOLUX. Nach 9 Jahren gibt es nun einen neuen Flyer, der alles darstellt was SOLUX zu bieten hat: Idee, Produkte, Preise, Referenzen, Adressen…und das alles im “Wickelformat” mit neuem Design hier als PDF und im Büro auf Papier erhältlich… (Aber Vorsicht beim Ausdruck: Das ist 10 cm länger als eine A4 Seite!!)
SOLUX e.V. ist auf dem ökumenischen Kirchentag München vom 12.5.10 bis 15.5.10 mit einem eigenen Stand (Halle B4 B26 Neue Messe) präsent. Wir zeigen unsere Produkte und werden von unseren Projekten berichten. Ausserdem zeigen wir eine kleine Solarwerkstatt und bauen am Stand SOLUX-LED-100 Leuchten zusammen.
Kirchliche Gruppen zählen seit Beginn des Projektes zu den wichtigsten SOLUX-Kunden. Wir freuen uns auf ihren Besuch. Wenn es für Sie wichtig ist, machen Sie vorher mit uns einen Gesprächstermin aus.
Der Verein ana yi africa / Brücken nach Afrika e.V. realisiert Hilfe zur Selbsthilfe in verschiedenen erfolgreichen Projekten in Togo und anderen Ländern Afrikas. Zum Beispiel wurde im Jahr 2009 die Kopeme Bank gegründet, die auf den Erkentnissen der Grameen Bank basiert und Mikrokredite an Dorfbewohner ausgibt. Mittlerweile konnten bereits 5000 Kreditnehmer einen durchschnittlichen Kredit von umgerechnet 60 Euro erhalten. Rückzahlungsquote 100%!
Ein anderes Projekt von ana yi africa ist ‘Lumiere pur Tous’ / Licht für alle. In Zusammenarbeit mit der Kopeme Bank wurden SOLUX Solarlampen in Gnivé, einem Dorf inTogo eingeführt und auch als Ladestation für Mobiltelefone genutzt.
Weitere Infos auch zu weiteren Projekten im Newsletter von ana yi africa
Im Jahr 2008 nahm Solux e.V. unser gemeinnütziger Verein an einem Wettbewerb der Weltbank teil: “Lighting Africa” (alternative Möglichkeiten für Licht in Afrika).
Solux e.V. gewann eine Auszeichnung verbunden mit einem Budget zum Starten und Ausführen des Projekts “One-Child-One Solar Light“ in Ghana. Jetzt, nach einem Jahr war eine Evaluation des Projektes gefordert. Da ich einerseits seit einiger Zeit bei Solux mitarbeite andererseits aber ein Außenseiter bezüglich des Ghana-Projektes bin wurde ich ausgewählt nach Ghana zu fliegen. Meine Aufgabe bestand darin das Projekt zu bewerten.
Eine meiner wichtigsten Aufgaben bestand darin Schulen auf dem Lande zu besuchen mit Schwerpunkt auf Landesteile ohne Zugang zum Stromnetz. Unter vielen anderen Orten die ich besuchte waren auch zwei Schulen die vom “Gymnasium Neutraubling” gesponsert worden waren. Dieses Sponsoring ermöglichte es Solux/S4G Solarlampen an einigen ausgewählten Schulen zu subventionieren. In Katapar waren es 46 Schüler / Eltern die die Solarleuchten zu reduzierten Kosten von 10,00 € statt der üblichen 30,00 € erwerben konnten. Und an einer islamischen Schule konnten wir subventionierte Solarlampen einer Gruppe von 11 Kindern zukommen lassen. In beiden Fällen wurde ich als besonderer Gast dazu eingeladen jedem Schüler persönlich eine Leuchte zu übergeben. Zuerst eher zaghaft und extrem diszipliniert begannen die Kinder mich beinahe zu überrollen, sobald sie mich als „normalen“ Menschen erkannten.
Und immer wieder traf ich tief im Landesinneren extrem engagierte junge Lehrer. Sie leben und lehren dort ohne Strom; man stelle sich das vor! Nachts verwenden sie die gleichen Quellen von Licht zum Lesen oder zur Vorbereitung ihrer Lehrtätigkeit wie die Schüler, d.h. äußerst ungesunde, flackernde Kerosin-Laternen oder Kerzen. Das Foto zeigt einige dieser sympathischen, begeisterten Lehrer an der Jansu Grundschule.
Natürlich gäbe es noch viel mehr zu erzählen und zu zeigen… zur gleichen Zeit wartet jedoch schon meine nächste Aufgabe … eine Einladung von der Weltbank zu einer internationalen Konferenz zum Thema “Licht für Afrika” in Nairobi, Kenia.
Zusammenfassend kann ich feststellen, dass die Ziele die zu Beginn dieses Projekt gesteckt worden waren geradezu erstaunlich gut erfüllt werden konnten! Das Geld und die Anstrengungen von so vielen waren gut angelegt worden. Solux hat in Ghana eine enorme Verbesserung der Lebensqualität für rund 25.000 Menschen gebracht. Solux Solarleuchten helfen vor allem auch Kindern ihre Chance auf ein besseres Leben zu wahren. Da gibt es nur eines: weitermachen! FK